Meldungen
Freitag, 3. Februar 2012
Am Mittwoch wurde die Voice of America 70. Auf Sendung ging der US-amerikanische Auslandsdiendst erstmalig am 1. Februar 1942. Am 7. Dezember 1941 hatte Japan die US-Marinebasis in Pearl Harbor angegriffen, kurz danach waren die Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg eingetreten. Die erste Kurzwellensendung war in Deutsch und begann mit den Worten: "Hier spricht die Stimme aus Amerika. Die Vereinigten Staaten von Amerika rufen Europa...".
Freitag, 13. Januar 2012
Clear Channel Radio, eines der führende Medienunternehmen in den USA, gab heute bekannt, dass man künftig unter dem Namen Clear Channel Media and Entertainment auftritt. Das Kerngeschäft des Medienunternehmens werden weiterhin die Beteiligungen an mehr als 850 Radiosendern bleiben. Künftig will man jedoch in neue Bereiche expandieren.
Samstag, 7. Januar 2012
Das nordamerikanische Satellitenradio SiriusXM Radio hat das Jahr 2011 mit rund 21,9 Millionen Abonnenten beendet. Im 4. Quartal 2011 konnten nach eigenen Angaben 540.000, im gesamten Jahr rund 1,7 Millionen Neukunden gewonnen werden.
Samstag, 3. Dezember 2011
CBS plant für Januar 2012 den Start eines neuen Newsradios für Washington D.C. All-News 99,1 wird damit dem Marktführer im Radiomarkt der US-Hauptstadt, WTOP, Konkurrenz machen.
Sonntag, 14. August 2011
Sirius XM Radio meldete heute, dass es den Radiokanal Studio 54 starten werde. Dabei handelt es sich um einen werbefreien 24/7-Kanal, der der besten klassischen Tanz- und Discomusik gewidmet ist. Es ist als Tribut an die Musik zu verstehen, die oft in dem legendären, von Steve Rubell und Ian Schrager gegründeten Club gespielt wurde. Der Rundfunksender wird Musik bringen, die von den Archiven und speziellen Plattensammlungen von Insidern stammen - vieles wurde nicht mehr gehört seit der Club seine Türen zum letzten Mal schloss.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Zwei UKW-Stationen in Las Vegas (KHIJ-FM und KVBE-FM) lassen ab Juni ihr komplettes Musikprogramm von ihren Hörern bestimmen. Möglich macht es eine Übereinkunft mit der Social Radio-Plattform Jelli. Über die Webseite von Jelli oder das iPhone können die Hörer für Songs voten, die bei genügend Pro-Stimmen in der Playlist vorrücken. Bei zu vielen negativen Votes wird der Song hingegen unmittelbar aus der Playlist geworfen, sogar mitten im Lied. Jelli hat bereits Deals mit diversen US-Radiosendern geschlossen, die einzelne Sendestrecken mit dem interaktiven Format bespielen.
Sonntag, 10. April 2011
Nach der angekündigten Übernahme der US-Radiogruppe Citadel Broadcasting durch Cumulus Media wird sich der finale Vollzug noch bis in den Herbst ziehen. Im Rahmen des rund 2,4 Milliarden Dollar schweren Deals übernimmt Cumulus insgesamt 225 Stationen in den USA. Einige wird die Gruppe aber wieder verkaufen müssen, nach den Regeln der US-Medienaufsicht FCC gilt für die einzelnen Stadtmärkte in den USA ein Limit von fünf Stationen in einer Hand. In diversen Märkten kommt Cumulus nach der Übernahme über diese Grenze. Es wird erwartet, dass dies in diversen Teilmärkten eine gewisse Dynamik entfalten und zu weiteren Rochaden führen wird.
Montag, 3. Mai 2010
Corus zieht sich aus dem Radiogeschäft in Quebec zurück. Die Mediengruppe beschränkt sich künftig auf ihre englischsprachigen Aktivitäten im übrigen Kanada. Käufer der elf Stationen ist der Kabelnetzbetreiber Cogeco, der in Quebec bereits den "Rhytme FM"-Network unterhält.
Dienstag, 16. März 2010
Am Freitag, dem 19. März, um 10.50 Uhr und zu nachtschlafender Zeit, am darauffolgenden Mittwoch um 3 Uhr, zeigt arte noch einmal den Dokumentarfilm "Einst waren wir Krieger". Vorgestellt wird der Sender KILI-Radio, der 1979 von Aktivisten der indianischen Widerstandsbewegung AIM gegründet wurde. Heute versteht sich der Sender als Community Radio für die Lakota-Indianer in der Reservation Pine Ridge (South Dakota).
Donnerstag, 21. Januar 2010
Nach Beobachtung von Reporter ohne Grenzen (ROG) nehmen immer mehr Radiosender auf Haiti ihren Betrieb wieder auf. Der Hörfunk gehörte in dem Land bereits vor dem Erdbeben zu den wichtigsten Informationsmedien.
Das Team von "Radio Métropole", des führenden Radiosenders in Port-au-Prince, nahm seine Arbeit am vergangenen Montag langsam wieder auf. "Die meisten Mitarbeiter wurden bei dem Beben nicht verletzt, sind aber wie die übrige Bevölkerung davon betroffen", berichtet Gaby Saget, eine junge Reporterin des Senders, gegenüber ROG. "Radio Métropole" hatte den Sendebetrieb direkt nach dem Beben zunächst nur online aufgenommen, ebenso wie "Radio Kiskeya", ein weiterer beliebter Sender in der Hauptstadt, der vor dem Beben ungefähr 50 Stationen betrieb.
"Signal FM", "Caraïbes FM" und der lokale Ableger des öffentlich-rechtlichen französischen Senders "RFI" waren die einzigen Stationen, denen es gelang, direkt nach dem Erdbeben wieder auf Sendung zu gehen. Doch dank der Hilfe von ausländischen Technikern und Medien, darunter "Radio France", sind eine Woche nach dem Beben bereits wieder 20 Stationen in Betrieb - darunter "Vision 2000", "Radio Lumière", "Radio Solidarité", "Mélodie FM", "Radio One", und "Radio Boukman", das aus Cité-Soleil sendet, dem größten Slum der Hauptstadt.
Dieser Erfolg wird überschattet von der Nachricht, dass mehrere andere lokale und freie Radiostationen wie "Radio TV Ginen", "Radio Soleil", "Radio Ibo" und "Tropic FM" vom Beben völlig zerstört wurden. Das staatliche Radio strahlt sein Programm zurzeit über das Sendezentrum des staatlichen Fernsehens aus.
Die Senderäume der zwölf Radiostationen in der südwestlichen Stadt Petit-Goâve wurden nach derzeitigen Informationen von dem Beben nicht zerstört, jedoch wurde ihre technische Ausrüstung stark beschädigt. Ungeachtet dessen sind einige Stationen auf Sendung. In Léogâne, einer Stadt nahe Port-au-Prince, können fünf von neun Radiosendern ihren Betrieb aufrecht erhalten, obwohl mehr als zwei Drittel der Gebäude bei dem Beben zerstört oder stark beschädigt wurden.
Auch andere Medien versuchen, mit den Folgen der Katastrophe umzugehen und die Bevölkerung sowie internationale Helfer mit Informationen zu versorgen. Obwohl das Büro von "Agence-France-Presse" in Trümmern liegt, hat die Agentur ihre Arbeit von einem neu gemieteten Standort aus wieder aufgenommen. Die Niederlassungen der beiden größten Zeitungen der Hauptstadt, "Le Nouvelliste" und "Le Matin", wurden von dem Beben verschont. Doch derzeit können sie nicht gedruckt werden. Die Zeitung "Le Nouvelliste" veröffentlicht jedoch einige Nachrichten auf ihrer Website.
Das Team von "Radio Métropole", des führenden Radiosenders in Port-au-Prince, nahm seine Arbeit am vergangenen Montag langsam wieder auf. "Die meisten Mitarbeiter wurden bei dem Beben nicht verletzt, sind aber wie die übrige Bevölkerung davon betroffen", berichtet Gaby Saget, eine junge Reporterin des Senders, gegenüber ROG. "Radio Métropole" hatte den Sendebetrieb direkt nach dem Beben zunächst nur online aufgenommen, ebenso wie "Radio Kiskeya", ein weiterer beliebter Sender in der Hauptstadt, der vor dem Beben ungefähr 50 Stationen betrieb.
"Signal FM", "Caraïbes FM" und der lokale Ableger des öffentlich-rechtlichen französischen Senders "RFI" waren die einzigen Stationen, denen es gelang, direkt nach dem Erdbeben wieder auf Sendung zu gehen. Doch dank der Hilfe von ausländischen Technikern und Medien, darunter "Radio France", sind eine Woche nach dem Beben bereits wieder 20 Stationen in Betrieb - darunter "Vision 2000", "Radio Lumière", "Radio Solidarité", "Mélodie FM", "Radio One", und "Radio Boukman", das aus Cité-Soleil sendet, dem größten Slum der Hauptstadt.
Dieser Erfolg wird überschattet von der Nachricht, dass mehrere andere lokale und freie Radiostationen wie "Radio TV Ginen", "Radio Soleil", "Radio Ibo" und "Tropic FM" vom Beben völlig zerstört wurden. Das staatliche Radio strahlt sein Programm zurzeit über das Sendezentrum des staatlichen Fernsehens aus.
Die Senderäume der zwölf Radiostationen in der südwestlichen Stadt Petit-Goâve wurden nach derzeitigen Informationen von dem Beben nicht zerstört, jedoch wurde ihre technische Ausrüstung stark beschädigt. Ungeachtet dessen sind einige Stationen auf Sendung. In Léogâne, einer Stadt nahe Port-au-Prince, können fünf von neun Radiosendern ihren Betrieb aufrecht erhalten, obwohl mehr als zwei Drittel der Gebäude bei dem Beben zerstört oder stark beschädigt wurden.
Auch andere Medien versuchen, mit den Folgen der Katastrophe umzugehen und die Bevölkerung sowie internationale Helfer mit Informationen zu versorgen. Obwohl das Büro von "Agence-France-Presse" in Trümmern liegt, hat die Agentur ihre Arbeit von einem neu gemieteten Standort aus wieder aufgenommen. Die Niederlassungen der beiden größten Zeitungen der Hauptstadt, "Le Nouvelliste" und "Le Matin", wurden von dem Beben verschont. Doch derzeit können sie nicht gedruckt werden. Die Zeitung "Le Nouvelliste" veröffentlicht jedoch einige Nachrichten auf ihrer Website.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Citadel Broadcasting, die Nummer 3 im US-amerikanischen Rundfunkmarkt, muss Insolvenz anmelden. Das Unternehmen hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechtes beantragt. Die Sendergruppe aus Las Vegas betreibt in den USA über 200 Radiostationen in 25 Bundesstaaten (darunter New York und Chicago). Mehr als 4000 Stationen beziehen Syndication-Formate der Gruppe. Jetzt soll das Unternehmen, das 2007 mit der Radiosparte von Disney fusionierte, umstrukturiert werden. Mit den Hauptgläubigern ist eine Übereinkunft über einen Schuldenerlass in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar erreicht worden. Der Geschäftsbetrieb soll in der Insolvenzphase normal weiterlaufen - auch prominente Aushängeschilder der Sendergruppe wie Morningshowhost Don Imus sollen gehalten werden.
Donnerstag, 27. August 2009
Seit Montag, den 24. August, ist NRJ nun auch in Kanada zu hören! In zehn Städten der kanadischen Provinz Quebec wird das Programm von den Stationen des kanadischen Medienunternehmens Astral Media Radio ausgestrahlt. Die Kooperation und die damit verbundenen Lizenzvereinbarungen wurden erst Anfang Juli zwischen der NRJ Group und Astral Media Radio unterzeichnet und konnten nach dieser sehr kurzen Vorbereitungszeit jetzt on-air umgesetzt werden.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Europas größtes Radionetzwerk, NRJ, hat eine Lizenzvereinbarung mit Astral Media Radio, dem führenden kanadischen Medienunternehmen unterzeichnet. Dadurch wird NRJ künftig auch in der kanadischen Provinz Quebec ausgestrahlt.
Montag, 19. Januar 2009
Der irische Sender i105-107FM hat sich am vergangenen Montag für einen Tag in Obama FM umbenannt. Den Hörern trat der Sender am Tag vor der Inauguration Obamas sowohl on-air, als auch auf der Webseite als Obama FM gegenüber. Als Aufhänger der PR-Aktion mussten Obamas Vorfahren herhalten. Der Ur-Ur-Ur Großvater des US-Präsidenten stammte aus dem Dorf Moneygall im Sendegebiet von i105-107FM. Der regionale Jugendkanal i105-107FM ist erst im November 2008 gestartet.
Mittwoch, 27. August 2008
Während in ihrem Ursprungsland Großbritannien nach der Übernahme durch die Times of India der Marke Virgin Radio bald ihr letztes Stündlein geschlagen hat, geht die weltweite Expansion des Virgin Radio Brands ungeachtet weiter.
Montag, 4. August 2008
Die bisherigen EPS-Schätzungen von Stifel Nicolaus hätten für die Jahre 2008 und 2009 auf -1,71 USD und -1,38 USD gelautet. Das Kursziel habe zuletzt bei 16,00 USD gelegen. Aufgrund des Zusammenschlusses mit Sirius Satellite Radio sei XM Satellite Radio nun nicht länger ein unabhängiges Unternehmen.
Montag, 28. Juli 2008
[pte] - Die US-amerikanische Wettbewerbsbehörde FCC hat die Fusion der beiden Satellitenradio-Anbieter Sirius und XM genehmigt. Mit dieser Entscheidung ist das einjährige Prüfverfahren der Behörde nun zu Ende gegangen und der Entstehung des Radioanbieters mit 17 Mio. Abonnenten steht nichts mehr im Weg. Mehrere Zugeständnisse der beiden Unternehmen haben schließlich zum positiven Bescheid der FCC geführt, die ein Monopol verhindern wollte. Nun steht die Wettbewerbsbehörde der Fusion aber positiv gegenüber: "Diese Einigung wird für die Konsumenten sowie für die allgemeine Öffentlichkeit positiv sein. Abonnenten werden eine größere Auswahl an Tarifen und Kanälen haben als zuvor", erklärte der FCC-Vorsitzende Kevin Martin gegenüber dem Wallstreet Journal.
Mittwoch, 23. Juli 2008
[idea] – Christliche Radiosender sind im mittelamerikanischen Guatemala so populär, dass sie zu einer starken Konkurrenz für kommerzielle Sender geworden sind.
SIRIUS Satellite Radio (Nasdaq: SIRI) und Formula One Management haben eine Vereinbarung geschlossen, die SIRIUS zum exklusiven Rundfunksender in Nordamerika für alle FORMEL 1 (F1) Rennen macht und die Radiopremiere dieses grosse Beachtung findenden Sports in den USA darstellt.
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