Deutsche Welle setzt auf Internet - Deutschsprachige Rundfunksendungen sollen drastisch reduziert werden
Die Reform der Deutschen Welle nimmt Formen an. In einer Stellungnahme der Bundesregierung fordert der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, eine stärkere Fokussierung des Auslandsrundfunks auf die Kernaufgaben "Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes, die Vermittlung von demokratischen Werten sowie die Förderung der deutschen Sprache". Primärer Verbreitungsweg soll zukünftig das Internet werden.
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Die Kurzwellenausstrahlungen werden mit der Ausnahme von Afrika ein Ende finden. Die Bundesregierung wünscht sich eine verstärkte Kooperation des deutschen Auslandssenders mit ARD, ZDF und DeutschlandRadio. Das deutschsprachige Radioprogramm der Deutschen Welle wird nach Informationen von DRadio Wissen auf täglich eine Stunde reduziert. Die Deutsche Welle wird im Gegensatz zum Inlandsrundfunk nicht über die Rundfunkgebühren, sondern mit jährlich 273 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt finanziert.
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Die Kurzwellenausstrahlungen werden mit der Ausnahme von Afrika ein Ende finden. Die Bundesregierung wünscht sich eine verstärkte Kooperation des deutschen Auslandssenders mit ARD, ZDF und DeutschlandRadio. Das deutschsprachige Radioprogramm der Deutschen Welle wird nach Informationen von DRadio Wissen auf täglich eine Stunde reduziert. Die Deutsche Welle wird im Gegensatz zum Inlandsrundfunk nicht über die Rundfunkgebühren, sondern mit jährlich 273 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt finanziert.
Veröffentlicht von Tom Sprenger am 25.01.2011
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