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Nach Brand in Calau: Empfangssituationen verbessern sich dank neuer Antenne

PRESSEMITTEILUNG
Die Radioprogramme des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sind nach dem Brand im Sendeturm Calau im Süden Brandenburgs nahezu überall wieder zu empfangen. "Wir erreichen durch zusätzliche Sendeantennen von heute Abend an durchschnittlich 90 Prozent des Gebiets mit unseren Programmen. Das hat uns die für die Sendetechnik im Turm zuständige Firma MediaBroadcast zugesagt", sagte Nawid Goudarzi, Produktions- und Betriebsdirektor beim rbb, am Donnerstag.

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Antenne Brandenburg ist entsprechend über 98,6 MHz zu empfangen, Fritz auf 103,2 MHz, Kulturradio auf 104,4 MHz, Radioeins auf 95,1 und Inforadio mit dem sorbischen Fenster auf 93,4 MHz.

"Für diese UKW-Versorgung hat die MediaBroadcast eine 12 m hohe und mehrere Tonnen schwere Antenne in 80 Meter Höhe außen am Turm befestigt. Der durch das Feuer ursprünglich ebenfalls beeinträchtigte Fernsehempfang über DVB-T ist dank einer Ersatzantenne in 110 Meter Höhe seit gut einer Woche für 95 Prozent der Region wieder hergestellt", sagte Goudarzi weiter.

Zum Sendestart über die neuen Antennen kommt der rbb auch mit einem großen Live-Auftritt in die Region: Beim Stadtfest in Cottbus (17. bis 19. Juni) wird er auf einer Bühne im Puschkinpark drei Tage lang Programm und Prominente präsentieren.

Ende April war in dem Sendeturm Calau in 120 Meter Höhe ein Feuer ausgebrochen, das erst nach mehreren Stunden gelöscht werden konnte. Seitdem waren der Fernsehempfang über DVB-T und der Radioempfang über UKW im Süden Brandenburgs stark eingeschränkt. Nun beginnt die grundlegende Sanierung des Turms und seiner Sendeanlagen. Wie lange sie dauern wird, ist noch unklar. Zwischenzeitlich waren bereits Ersatzsender im Einsatz, allerdings mit deutlich geringerer Leistung als im Regelbetrieb üblich.

Der Sendeturm in Calau gehört der Deutschen Funkturm GmbH, einem Teil der Deutschen Telekom Gruppe. Die Sendetechnik betreibt die MediaBroadcast, die auch Vertragspartner des rbb ist. Sie gehört zur französischen TDF Gruppe.

Veröffentlicht von Stephan Fischer am 09.06.2011
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